12.01.2017

Rudolph leidet unter dem Klimawandel

 

Solange uns der Klimawandel nicht direkt betrifft, sehen wir keine Veranlassung etwas zu verändern und mehr in die emissionsfreie Energieversorgung zu investieren.

 

Aktuelle Diskussionen zum Klimawandel

Ständig sind wir mit dem Begriff des Klimawandels befasst. Wir wissen alle, dass wir etwas tun müssen, um die Erderwärmung zum Stillstand zu bringen. Insbesondere die Klimatisierung unserer Gebäude erzeugt noch sehr viel CO2-Ausstoß durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Die Baufachleute diskutieren immer wieder, wie sich die CO2-Emmissionen bei der zukünftigen Energieversorgung reduzieren lassen. Aber solange wir nicht direkt von den Folgen betroffen sind, ist der Druck für die Änderungen auch nicht so groß.

 

2016 – das Jahr bricht alle Temperaturrekorde

Oftmals hilft jedoch auch der Blick über den Tellerrand, um sich die Folgen des Klimawandels ins Bewusstsein zu rufen. Da kommt uns die Geschichte von der Bedrohung der Rentiere in der Arktis infolge der Erderwärmung zur rechten Zeit. Das Jahr 2016 ist von neuen Hitzerekorden gekennzeichnet. Während in unseren Breitengraden die Temperaturen nur leicht über dem vieljährigen Mittelwerten lagen, wurden gewaltige Temperaturunterschiede im Bereich der Arktis gemessen. Dort wurden im November Plusgrade gemessen, was einer Temperaturerhöhung von ca. 20°C gegenüber den sonstigen Werten entspricht. (Die Langzeituntersuchungen zeigen sehr deutlich, dass die Erhöhung der Durchschnittstemperaturen in der Arktis stärker ausgeprägt ist.

 

Die Folgen der höheren Temperaturen in der Arktis

Die Folgen zeigen sich in der deutlich geringere Ausdehnung des Arktiseis aber auch bei den Niederschlägen, die verstärkt Regen anstelle von Schnee bringen. Die FAZ berichtet in einem Artikel vom 19.12.2016 „Schnee wäre besser als Regen“ über die Folgen für die Rentiere in der arktischen Region.

 

Die Folgen für die dortigen Lebewesen, den Rentieren

Die wärmeren Sommertemperaturen sorgen für eine stärkere und länger andauernde  Vegetation. Deshalb sind die Rentiere im Herbst wohlgenährt. Aber der Winter machen ihnen dann zu schaffen. Wenn es mehr regnet, gefriert die Schicht über dem Schnee zu einer Eisschicht. Dann können die Rentiere nicht mehr wie sonst den Schnee mit ihren Hufen und dem auch für diese Zwecke benutzten Geweih von der darunter liegenden Vegetation freilegen. Die Tiere kommen nicht mehr mit Nahrung versorgen. Langfristig werden die Rentiere verhungern, wie bereits auf der sibirischen Jamal-Halbinsel gezeigt hat. Dort sind in dem Winter 2016 mehr als 16´000 Rentiere verhungert, nachdem dort ein Eisregen den Boden in eine Eisschicht verwandelt hat.

 

Unser Betrag, um den Klimawandel zu begrenzen bzw. zu stoppen

Selbst wenn die Folgen für uns nicht so dramatisch sind, sollte uns dieses Beispiel eine Lehre sein, unseren Beitrag zur Reduktion der CO2-Emmissionen zu leisten. Das können wir auf ganz einfache Weise erreichen. Wir verzichten auf die Verbrennung der fossilen Brennstoffe, indem wir auf erneuerbare Energien setzen. Diese Energien stehen uns in Form der Sonne, dem Wind und der Erdwärme zur Verfügung und zudem nahezu kostenlos. Wärme lässt sich aus Sonne und Erdwärme erzeugen. Und der Strom für den Betrieb der Wärme- und Umwälzpumpen lässt sich aus der Sonne und dem Wind erzeugen. Diese Energiequellen sind nahezu unerschöpflich (https://www.unendlich-viel-energie.de). Wir brauchen nur noch die Technologien zum optimalen Verteilen der Energie und zu deren Speicherung. Speziell zu diesem Punkt liefert die CEILTEC® Bauteilaktivierung einen besonderen Beitrag.

 

Hinweise:

 

http://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/bedrohte-rentiere-schnee-waere-besser-als-regen-14579071.html

 

http://www.klimaretter.info/umwelt/nachricht/22451-2016-temperaturen-brechen-rekorde