Neuste Entwicklungen im Fertigteilbau mit Betonelementen

 

Wir stehen zukünftig im Bauwesen vor den großen Herausforderungen, gleichzeitig die Forderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz aber auch auf Wirtschaftlichkeit zu erfüllen. Weitere Entwicklungen wie z. B. der Mangel an Fachkräften beeinflussen die aktuellen Entwicklungen zusätzlich. In diesem Umfeld nimmt der Fertigteilbau eine besondere Position ein und wird diese zukünftig weiter mit neuen Entwicklungen noch markanter ausfüllen.
Mit vorgefertigten Elementen lassen sich gänzlich andere Bauteile herstellen. Allerdings geht es dabei nicht nur darum, bei Arbeiten auf der Baustelle Beton in eine Schalung zu füllen. Es wird in Zukunft vermehrt darum gehen, neuartige Konstruktionen in Verbindung mit dem Werkstoff Beton zu entwickeln. Die Betonbauteile sollten mehr Funktionen als nur die Tragfähigkeit aufweisen. Dann geht es bei der Montage auf der Baustelle darum, die einzelnen Teile zusammenzusetzen und zu verbinden, aber auch die mitgelieferte und im Betonbauteil integrierte Funktion an die Gesamtheit anzuschließen. Die Betonbauteile selbst müssen robuste Anschlüsse aufweisen, die eine einfache Montage und Verbindung erlauben. Diese Art von Steckverbindung muss so ausgebildet sein, dass deren Zusammenschluss möglichst einfach und fehlerfrei erfolgen kann.

Standardbauteile für Decke und Wand
  • Modulbauweise mit vorgefertigten Bauteilen: Bodenplatte – Wand – Decke.
  • Modulbauweise: Gebäude durch Addition der einzelnen Module.
Vorgefertigte Bauteile für eine effiziente Montage – die Vorteile einer Modulbauweise
  • Vorgefertigte Streifenfundamente am Ende der weit gespannten Bodenplatte.
  • Vorgefertigte Bodenplatte wird auf die vorgefertigten Streifenfundamente aufgesetzt.
Optimierte Querschnittsform für die weit gespannten Deckenelemente
  • Weitgespannte Decke aus dem Spannbett.
  • Optimierte Querschnittsform für große Spannweiten bei geringstem Eigengewicht.
  • Modulbauweise: weitgespannte Decke wird auf die stirnseitigen Wände aufgesetzt.
Masse für die Wände
  • Betonwand mit Masse mit umgebender Vakuumhülle als Wärmespeicher.
  • Einbauteile wie Rohrleitungen und GFK-Stäbe mit Heizdraht für die Betonwand mit Vakuumdämmung.
Hybrid-Bauteil: Holz-Beton-Verbund für die Außenwände
  • Vorgefertigte Hybridwand: Holz-Beton-Verbund als tragende Fassadenwand.
  • Einbau der tragenden und vorgefertigten Holz-Beton- Verbund Wand.
Verwendung von RC-Beton
  • Rezyklierte Gesteinskörnung für den RC-Beton.
  • RC-Beton für die Betonwand im Verbund mit der Holzständerwand.
  • Kennzeichnung der Bauteile mit RC-Beton.
  • Dachaufbau mit einer vorgefertigten Plattenkonstruktion als Basis für ein Gewächshaus.
  • Vorgefertigte Platte mit Aufkantung und Schlitz für die nachträglich einzubauenden Spannlitzen.
  • Letztes Deckenelement für den Modul nach ca. 4 Stunden gesetzt.
Fazit
Literatur